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AUSFLUG: Mit dem Fahrrad über die Dörfchen
BESCHREIBUNG: Felanitx besteht nicht nur aus der Stadt Felanitx und den anderen Dörfern, sondern wir finden auch mehr oder weniger dichte Häusergruppen um einen Ortskern mit einer Schule und der Kapelle, die den Namen des Guts tragen, um das herum sie entstanden sind. Auf dieser Route werden wir einige dieser versteckten Orte kennenlernen, zu denen wir über verkehrsarme und zum Teil nicht asphaltierte Nebenstraßen gelangen.
SCHWIERIGKEITSGRAD: Leicht, da die am leichtesten befahrbaren Wege ausgesucht wurden. Der Ausflug ist auch gut mit Kindern zu machen, man kann ihn auf mehrere Male aufteilen oder abkürzen, wenn Zeit oder Kraft es verlangen, da man auf jeder der Straßen, die Felanitx mit den anderen Dörfern verbindet, in die Stadt zurückfahren kann.
Die einzige Schwierigkeit könnte darin liegen, die Route nicht zu verfehlen, daher sollte man die Anweisungen genau beachten.
WEGBESCHREIBUNG: Als Ausgangspunkt nehmen wir den Palmenplatz in Felanitx und fahren in Richtung Manacor und Portocolom los. Am zweiten Kreisverkehr biegen wir in Richtung Son Prohens ab..
Wir bleiben immer auf dem Hauptweg. Bald kommen wir zu einem kürzlich restaurierten Brunnen mit einem Rastplatz, das ist die Quelle von Son Prohens. Etwas weiter sehen wir schon das Schild Son Prohens und noch ein Stück weiter kommen wir an eine Gabelung, an der wir nach rechts fahren und an die Schule des Dörfchens gelangen.
Wir fahren auf demselben Weg, den wir gekommen sind, wieder in Richtung Felanitx zurück. Etwa 100 Meter nach der Quelle von Son Prohens biegen wir auf einen asphaltierten Weg nach rechts ab, der uns zur Landstraße von Felanitx nach Manacor führt. Bei deren Überquerung müssen wir sehr auf den Verkehr aufpassen. Nun schlagen wir den Weg Camí de Son Nadal ein und fahren etwa 1.300 Meter weiter. Dann biegen wir rechts nach Son Nadal Vell ab. Es geht ein paar Meter aufwärts und dann kommen wir an eine Gabelung, an der wir eigentlich nach rechts fahren müssten. Es lohnt sich jedoch, ein paar Meter nach links zu fahren, um eine der verstecktesten Kirchlein unserer Gemeinde zu sehen, die Kapelle von Can Ros, die Sant Joan gewidmet ist. Die Fassade ist sehenswert, und zu Füßen der Eingangssäulen finden wir das Erbauungsjahr eingemeißelt: 1792.
Wir fahren wieder dorthin zurück, wo wir von der Route abgewichen sind, und fahren weiter den Hügel hinauf, der genau da zu Ende ist, wo der Asphalt aufhört. Dort angelangt, biegen wir nach links, auf eine lange Geraden zwischen Weinbergen, welche die Gemeindegrenze zwischen Felanitx und Manacor darstellt. Wir sehen Marksteine, die uns daran erinnern, und einige der prismaförmigen Steine tragen auf der einen Seite das Wappen von Felanitx und auf der anderen das von Manacor eingemeißelt. Kurz vor dem Ende der Geraden fahren wir an einer Rinderzucht zu unserer Rechten vorbei, biegen dann nach links ab und bleiben immer auf der Hauptrichtung, ohne den Seitenwegen Beachtung zu schenken. Der nächste Halt sind dann die Häuser von Albocàsser, die wir schon seit einiger Zeit gesehen haben.
Sobald wir auf der asphaltierten Straße angekommen sind, führt unsere Route nach links, wenn es auch empfehlenswert ist, die Straße zu überqueren und die Häuser von Albocàsser anzusehen. Die Kirche, die seltsamerweise in einem Gebäude liegt, was abseits vom Gutshof gelegen ist, weckt unser Interesse.
Wir fahren auf unserer Route weiter, nun schon zwischen Mandel- und Feigenbäumen hindurch, und nach einem Kilometer stoßen wir auf die Straße von Felanitx nach Petra, der wir nach links folgen, bis wir an die Kreuzung des Lledoner gelangen. Hier fahren wir auf dem Camí des Rafal dem Wegweiser nach und nach drei Kilometern kommen wir zu den Häusern von Son Valls, die restauriert und dem Fremdenverkehr gewidmet wurden. Wir fahren der Straße nach rechts nach und gelangen zur Schule, der Kirche und dem „Teleleclub“ von Son Valls. Hier biegen wir nach links und am Ende nach rechts, dem Asphalt nach, der jedoch bald aufhört. Auf dem Feldweg fahren wir nach links weiter und immer dem Hauptweg nach, der bald wieder asphaltiert ist, bis wir an ein Stoppschild kommen, wo wir nach links abbiegen. Wir fahren ein paar Kilometer weiter und kommen an die Straße von Felanitx nach Porreres. Auf der fahren wir nach rechts weiter, vorsichtig wegen dem Verkehr. Die seitlichen Trockenmauern und Toreinfahrten sind beachtenswert, wahrscheinlich der am besten bearbeitete und erhaltene Stein in der Gegend.
Nach etwa 1,2 km, in einer sehr unübersichtlichen Kurve, sehen wir die Straße nach Son Mesquida, auf die wir nach links abbiegen, wobei wir beim Überqueren der Straße jedoch sehr auf den Verkehr achten müssen. Kurz danach kommen wir am „Pou Celat“ und der gleichnamigen talaiotischen Siedlung vorbei. Dann gelangen wir nach Son Mesquida, wo uns eine Kirche und die Schule den Treffpunkt der Bewohner der verstreut liegenden Häuser der Umgegend anzeigen.
Ohne Orientierungsschwierigkeiten fahren wir nach Felanitx zurück, vorbei an einem restaurierten Brunnen und einer alten Eisenbahnhaltestelle.
DAUER UND ENTFERNUNG: Die Dauer bezieht sich auf reine, zügige Fahrzeit. Mit Rasten und Brotzeit braucht man viel mehr Zeit.
Plaça de ses Palmeres – Schule von Son Prohens 5,7 km 18’
Schule von Son Prohens – Kapelle von Can Ros 3,9 km 13’
Kapelle von Can Ros – Albocàsser 3,2 km 15’
Albocàsser – Schule / Kirche von Son Valls 5,8 km 19’
Schule / Kirche von Son Valls – Son Mesquida 10,6 km 35’
Son Mesquida – Felanitx 5,9 km 20’
35,1 km 2 Stunden
EMPFEHLUNGEN: Es ist empfehlenswert, mit Mountainbikes zu fahren, da der Weg auf den nicht asphaltierte Strecken zum Teil sehr schlecht ist. Da man auf den ganzen 35 km der Strecke keine Bars oder Geschäfte findet, sollte man genug Verpflegung mitnehmen. |